Die Geschichte von Bowil

Bowil ist die Wasserscheide zwischen Aare und Emme und ist 14,69 km2 gross. Obwohl Bowil geografisch zum Emmental gezählt werden kann, ist die Gemeinde Teil des Verwaltungskreis Bern-Mittelland. Am 01.01.2020 wohnten 1373 Personen in der Gemeinde Bowil.

Die Gemeinde Bowil ist eine Streusiedlung und besteht aus den Weilern Bowil, Oberhofen, Rünkhofen, Steinen, Friedersmatt, Längenei und Schwändimatt. Der tiefste Punkt liegt mit 690 m.ü.M im Groggenmoos, der höchste Punkt liegt mit 1200 m.ü.M auf dem Ringgis.

An der Gemeindegrenze zu Signau liegen beidseits der Talenge auf Bowiler Boden die zwei Ruinen der Stammburgen der Freiherrschaft Signau, Alt-Schloss ob Steinen und Neu-Schloss ob Schlossberg.

Das Wappen der Gemeinde Bowil

 

 

Das Gemeindewappen in Gold, auf einem roten Dreiberg drei grüne Tannenzweige, wurde mit Beschluss des Gemeinderates vom 01.04.1912 in der vorliegenden Form akzeptiert. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bowil 1299 als Bonwyl. Der Name geht vermutlich auf den ersten alemannischen Siedler (Gehöft des Bono) zurück.