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Wasserverbrauch erfassen – Sparpotenzial erkennen
 

Wasser – ein kostbares Gut wird häufig verschwendet
In unserer Gegend sind wir uns nicht wirklich bewusst, welchen Wert das Trinkwasser, das bei uns zu den Leitungen herausfliesst, wirklich darstellt. Es heisst nicht nur „Trinkwasser“, es ist sogar von besserer Qualität als viele Mineralwasser in Flaschen. Trotzdem verwenden wir es auch zum Spülen der Toiletten, zum Bewässern im Garten oder zum Abspritzen des Vorplatzes und ähnlichen Zwecken, wo auch minderwertige Wasserqualität genügend wäre.
Die jährliche Wasser- und Abwasserrechnung zeigt zudem auf, dass das verschmutzte Abwasser deutlich teurer ist, als das angelieferte Trinkwasser. Zusammengerechnet kostet der m3 (Kubikmeter, also 1000 Liter) Gemeindewasser zur Zeit Fr. 1.20, d.h. pro Literflasche 0.12 Rappen. Das ist aber nicht die ganze Wahrheit, weil für die Entsorgung des Abwassers zusätzlich Fr. 2.40 verrechnet werden. Aber auch hier kommen noch die fixen Gebühren pro Raumeinheit hinzu, so dass in einem konkreten Fall für 121 m3 knapp 700 Franken zu bezahlen sind, d.h. auf den m3 gerechnet fast 6 Franken.
Das Wassersparen kann sich lohnen, auch wenn ehrlicherweise zuzugeben ist, dass die fixen Gebühren pro Raumeinheit unabhängig vom Verbrauch sind, das heisst, bei Minderverbrauch stärker ins Gewicht fallen.

Erfassung des Verbrauchs
Am einfachsten ist die jährliche Erfassung
aufgrund der Rechnung der Gemeinde. Sie soll vor allem dazu dienen, einen Minder- oder Mehrverbrauch zu erkennen, wobei ein markanter Mehrverbrauch dann eigentlich zu Sparüberlegungen führen müsste.
Die monatliche Erfassung ist besser geeignet, eingeleitete Sparmassnahmen zu bestätigen. Auch könnte ein Leck oder eine andere sonst unbemerkte Verschwendung schneller erkannt werden.

Ein Beispiel für die monatliche Erfassung mit fiktiven Zahlen ist hier verfügbar.

Sparpotenzial erkennen
Es gibt recht häufig Ratschläge in einschlägigen Zeitschriften (z.B. Konsumenten-Magazine von Migros und Coop), die Sparmöglichkeiten beim Wasserverbrauch betreffen – meist zusammen mit Hinweisen auf entsprechende Produkte, wie z.B. wassersparende Düsen und Brausen. Für den Garten können Regenwassersammler Einsparungen von 10 bis 20 m3 pro Jahr ausmachen. Die WC-Spülungen sind bekannt für recht grossen Wasserbedarf, mit neueren Modellen von Spülkästen können durch die Wahl der Spülmenge je nach „Geschäft“ bereits einige Liter pro Tag eingespart werden. Auch bei Waschmaschinen und Geschirrspülern hat sich in letzter Zeit punkto Wasserverbrauch (und auch Stromhunger) einiges getan. Falls ohnehin ein Ersatz ansteht, unbedingt auf diesen Aspekt achten!
Nicht zuletzt ist aber auch unser Verhalten ausschlaggebend: Duschen statt baden, während dem Einseifen Wasser abstellen, beim Zähneputzen nur für das Spülen den Hahn aufdrehen – Kleinigkeiten, aber auf’s Jahr gerechnet mit ansehnlicher Wirkung.

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